... lieber Flexitarier, als eingefleischter Vegetarier :-)

Aktualisiert: Jan 16

Flexitarier — die flexiblen Vegetarier

In den USA ist der Begriff Flexitarier schon seit rund zehn Jahren sehr geläufig. Bereits im Jahr 2003 wählte die American Dialect Society „flexitarian” (Ursprung: engl. flexitarian = flexible + vegetarian) zum nützlichsten Begriff des Jahres. Im Gegensatz zu den Vegetariern sind die Flexitarier hierzulande (noch) wenig bekannt. Laut einer im Auftrag des Vegetarierbundes Deutschland (VEBU) durchgeführten aktuellen Forsa-Studie gibt es in Deutschland rund 42 Mio. „Teilzeitvegetarier“. Definiert wurden die Flexitarier bei dieser Umfrage als Personen mit einem Fleischverzicht an mindestens drei Tagen pro Woche. Ließe sich diese Studie auf Österreich umlegen, sollte auch hier ungefähr die Hälfte der Bevölkerung sich derart ernähren. Tatsächlich fand ich eine nationale Statistik, wonach sich das Verhältnis mit 4,2 Mio. auch auf Österreich umlegen lässt. (1)

Fle­xi­ta­ri­er sind also flex­i­ble Ve­ge­tar­i­er, die zwar ge­ner­ell Fleisch es­sen, dies a­ber nicht täg­lich o­der re­gel­mäß­ig tun. Stren­ge Re­geln zum Aus­maß des Fleisch­ver­zichts gibt es da­bei nicht. Ih­re Ge­mein­sam­keit­en: Fle­xi­tar­i­er le­gen be­son­ders viel Wert auf den Tier­schutz und die Qua­li­tät der Nahr­ung. Ne­ben Um­welt­as­pek­ten spielt, wie bei an­der­en For­men des Ve­ge­tar­is­mus auch ein ver­stärk­tes Ge­sund­heits­be­wusst­sein ei­ne wicht­ige Rol­le.



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