Autor
Als Musiker bin ich immer mit dem Publikum verbunden und das Feedback erfolgt (meistens) prompt. Dabei ist es unwesentlich, wie viele Menschen mir zuhören. Und wenn es nur einer ist, macht mich das glücklich und vielleicht auch den einsam Applaudierenden, vorausgesetzt er klatscht nicht aus Mitleid.
Man sagt, Schreiben sei eine einsame Tätigkeit. Ständige Zweifel, ob das zu Papier Gebrachte seinen Leser findet oder ob die formulierte Wirklichkeit ihn so erreicht, wie sie gemeint ist, begleiten den Autor vom ersten bis zum letzten Satz. Ich habe mich beim Schreiben allerdings noch nie einsam gefühlt. Viel mehr erfahre ich dabei emotionale Berg- und Talfahrten. Schon so oft habe ich beim Schreiben das Zeitgefühl verloren, vergessen zu essen und zu trinken (leider nicht zu rauchen). Ich halte Schreiben für die ideale Ergänzung zu meinem Bühnenberuf. Die Tatsache, dass einmal Kommuniziertes dauerhaft erhalten bleibt, ähnlich wie bei einer CD-Aufnahme, übt einen starken Reiz aus. Allerdings muss ich damit leben, dass ein falscher oder nicht perfekter Ton auf einer Aufnahme mich genauso ärgert, wie ein unausgegorener Gedanke oder eine missverständliche Formulierung im gedruckten Buch. Davon aber geht die Welt nicht unter.
Fazit: Es macht mich also glücklich, wenn wenigstens ein Mensch meine Bücher liest, aber ich freue mich, wenn es, wie bei meinem Erstling "FARASI Der Jahrhundertritt durch Afrika", doch mehrere tausend sind. Ich freue mich, dass mein zweites Buch "KIFARU Endstation Afrika" pünktlich vor Weihnachten 2011 erschienen ist.
Das Thema Afrika, Abenteuer und Autobiografisches ist somit abgeschlossen. Derzeit in Arbeit befindet sich die ebenso dramatische, wie fantastische Lebensgeschichte des österreichischen Jazzmusikers Prof. Hans Salomon. (Fotos) Detailinfo auf Seite: Projektvorschau
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